Eine Zusammenfassung ab 1959

 

1959 heirateten unsere Großeltern Martin Ganahl (Sohn des Mühlewirtes)  und Klaudia Tschofen. Sie übernahmen den Hof 1960 von Martins Onkel Johan Josef Stemer. Unser „Ehni“ (Opa) arbeitete in den darauffolgenden Jahren tatkräftig auf dem Hof. Schon bald wurde in die erste Mähmaschine und einen Streue Häcksler investiert.

Ein Jahr darauf wurde das Haus komplett entkernt und um einen Stock erweitert.

 


1961 verbrachten  dann die ersten Gäste ihre Ferien bei uns auf dem Hof.

 

1964 kam dann der erste Transporter (eine Art Bergtraktor) auf den Betrieb.

Da schon bald für das Wachsen des Betriebes der Platz im Stall fehlte, wurde dann 1969 ein neues Stallgebäude errichtet.

 

1961 verbrachten  dann die ersten Gäste ihre Ferien bei uns auf dem Hof.

1964 kam dann der erste Transporter (eine Art Bergtraktor) auf den Betrieb.

Da schon bald für das Wachsen des Betriebes der Platz im Stall fehlte, wurde dann 1969 aus den zwei alten Stallgebäuden  ein neuer errichtet.

Einer dieser Stallungen kam aus dem Jahre 1736 und der andere aus dem Jahre 1804, aus dem übrigens kein Brennholz gemacht wurde, denn dieser wurde abgetragen und in der Steiermark im Freilichtmuseum Stübing wieder aufgebaut.

Unseren Großeltern können wir so einiges verdanken. Da sie schon mehrere große Meilensteine in unserer Hofgeschichte setzten.

1987 wurde das Haus nochmals erweitert um mehr Platz für die wachsende Familie zu bieten.

1995 übernahmen dann unsere Eltern Oswald und Maria offiziell den Landwirtschaftlichen Betrieb.

Im darauffolgenden Jahr wurde in einen Zubau am Stallgebäude investiert. Auch unsere Kühe konnten vom Umbau profitieren, denn nun konnten sie sich freibewegen und mussten nicht mehr an der Kette hängen – Freilauf ist seit her alltäglich.

2001 entschlossen sich Maria und Oswald den alten Maisäß neu zu errichten. Da er keinem Lebensstandard mehr gerecht wurde und auch das Vieh in den Frühjahrs- und Herbstmonaten keinen Unterschlupf im Stallgebäude fanden.

Trotzdem wurde der Maisäß im gleichen Stil wie der vorherige errichtet.

Maisäße (Vorsäße, Voralpen) sind typisch in unserer Alpenregion. Früher als unsere Großeltern noch in jungen Jahren waren, da war es normal, dass Mensch und Vieh vom Hof auf das Vorsäß  zogen. Dies waren die Monate vor und nach der Heuernte. Die Kinder besuchten dann auch die Schule von dort aus. Das kann sich wohl auch niemand mehr vorstellen, 5 Kilometer zu Fuß über Schotterwege in die Schule zu marschieren.

 

2007 entstand die Idee für die Errichtung eines zweiten Wohngebäudes auf die bestehenden Garagen. Trotz des schweren Unfall im Herbst von unserem Vater mit dem Transporter wurde wie geplant 2008 mit dem Bau begonnen.

Im Landhaus Davenna, wie es nun genannt wurde, können sich nun unsere Gäste zwischen moderner uns traditioneller Atmosphäre wohlfühlen.

In unserer Familie liegt es irgendwie im Blut neues auszuprobieren und in Taten umzusetzen.

So wurde schon Tee angebaut, eine Erdbeeren Plantage errichten und so versucht weiter Standbeine zu gewinnen – beide Projekte sind nun wieder Vergangenheit.

Doch Oswald fand 2009 eine neue Leidenschaft – der Sauerkäse.

In der Küche wurde getüftelt und probiert. Denn auch das Herstellen dieses Weichkäses benötigt viel Erfahrung.

Kurzerhand wurde   2009 noch davon gesprochen und im Sommer 2010 war sie dann bezugsfertig – unsere kleine Hofsennerei.

Nun konnte das Sennen in extra geschaffenen Räumlichkeiten erfolgen, Hygienische Standards waren gegeben und unsere Mama war froh ihre Küche wieder für sich zu haben.

Den eigenen Strom haben wir seit 2012 auf unserem Betrieb. Eine 10 kWh leistungsstarke Photovoltaik Anlage genießt die vielen Sonnenstunden auf unserem Stalldach. Denn auch ein Bauernhof braucht so einiges an elektrischer Energie. So können wir uns einiges ersparen und die Lage unseres Betriebes optimal nutzen.

2013 erwarben wir ein Anwesen im Grenzgebiet zwischen Innerberg und Silbertal. Über die Wintermonate arbeitete die ganze Familie an der Sanierung des Wohnhauses. Das Haus Falben steht nun wieder wie ein Schmuckstück in der Waldlichtung. 

Als Thomas die Landwirtschaftsschule und seine zwei Ausbildungen beendete hatte auch er seine Ideen für den Bergbauernhof der Zukunft vor Augen.

2014 wurde investiert wie noch nie zuvor auf unserem Bauernhof.

Der Stall wurde vergrößert und modernisiert wo es möglich war.

3x täglich wird der Stall nun mit Breitenschieber gemistet, ein intelligentes Beleuchtungssystem sorgt für die Energieeffizient´s und im Untergeschoss befindet sich nun eine Heutrocknungsanlage.

Auch der Heukran aus dem Jahr 1996 musste ersetz werden, da die Ausschublänge des Armes nicht mehr lange genug waren. Eine Futterstation sorgt für den optimalen Futterausgleich unserer Kühe und ein Kamerasystem hilft uns bei so manchen Aktivitäten in unserer Abkalbebox zu blicken.

Nun fanden auch alle Tiere in einem Stall Platz, und  es musste nicht in zwei zusätzlichen Stallungen gefüttert werden.

2016 konnte unser Verkaufsraum fertiggestellt werden. Hier können nun unsere Kunden von Nah und Fern sich selbst bedienen, ihre Einkaufswaren zusammenrechnen und den Betrag ehrlich bezahlen – ganz unter dem Motto„ In den Bergen zählt der Handschlag!“

 

 

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